Künstlerischer Ansatz
PräsentIERUNG
François Méchain ist ein französischer Fotograf und bildender Künstler, der am 27. Juni 1948 in Varaize geboren wurde, einem Dorf gallorömischen Ursprungs (Departement Charente-Maritime).
Er wuchs in einer Familie von Landwirten auf; diese Kultur, diese Lebensweise und die Beziehung zum Land und zur Landschaft haben ihn tief geprägt. Der Gedanke an den Horizont in all seiner Weite durchströmt sein Werk. Ohne die Archäologie im weitesten Sinne des Begriffs zu vergessen, die er zu einem der Grundpfeiler seiner plastischen Recherchen machte und regelmäßig einsetzte.
Nach der Sekundarstufe (literarische Ausrichtung) am Gymnasium Lycée de Saint-Jean-d’Angély begann er 1969 an der Nationalhochschule für schöne Künste in Bourges (Ecole nationale supérieure des Beaux-Arts de Bourges), wo er sein Studium als Assistent auf dem Fachgebiet Kunst der Abteilung Fotografie abschloß.
So zeichnete sich eine Laufbahn als Lehrer in der höheren Bildung ab: 1977 begann er an der Hochschule für schöne Künste in Saint-Étienne (École des Beaux-Arts de Saint-étienne), die inzwischen zur Kunst- und Designhochschule (école d’Art et de Design) geworden ist, wo er bis 2010 Geschichte und Praxis der Fotografie unterrichtete. Parallel dazu war er von 1997 bis 2008 regelmäßig im Fachgebiet plastische Künste an der Universität Jean Monnet von Saint-étienne in Bildhauerei tätig. Des Weiteren gab er bei seinen verschiedenen Künstlerresidenzen und Einladungen in Frankreich und auf der ganzen Welt eine ganze Reihe von Masterclasses. Um nur einige davon zu nennen: in Kanada, Université de Chicoutimi UQAC (1995), Masterclass im Rahmen der RIP (Fotografie-Treffen) in Arles zur Landschaftsgestaltung (1996), Masterclass an der School of the Art Institute von Chicago (2001), Universität der Provence (Université de Provence Aix-Marseille) mit dem Philosophen Michel Guérin (2003 und 2006), Hochschule für schöne Künste der Insel La Réunion (École des Beaux-Arts de La Réunion) im Indischen Ozean (2004-2005 und 2013), Universität Walferdange im Großherzogtum Luxemburg (2005), Universität Michel de Montaigne Bordeaux (2007), Universität Michel de Montaigne Bordeaux 3 (2008). Ständiges Mitglied des wissenschaftlichen Rats der Kunsthochschule von La Réunion (école Supérieure d’Art de la Réunion) in Le Port auf der Insel La Réunion.
Der Künstler definiert sich selbst als wandernden Fotografen und Bildhauer. Im Wesentlichen fertigt er Skulpturen, Zeichnungen und Großfotografien sowie In Situ-Installationen an.
Anfangs wurde er von der Galerie Zabriskie (Paris) vertreten, später über dreißig Jahre lang von der Galerie Michèle Chomette (Paris), und parallel dazu auch von der Galerie Spectrum (Saragossa), der Galerie Bodo Niemann (Berlin) und der Galerie Alfa Delta (Athen).
Auf seinem Weg haben ihn einige Stipendien begleitet: der Leonardo-da-Vinci-Preis des Ministeriums für auswärtige Angelegenheiten für sein Projekt in Quebec (1990), das Stipendium FIACRE der Delegation für bildende Künste (Délégation aux Arts Plastiques) für sein Projekt von Crestet (1991), Forschungsstipendium am Banff Art Centre der kanadischen Regierung (1991).
Ausgehend von der Analogfotografie hat sich seine Arbeit unaufhaltsam entwickelt: Serie der „Équivalences“ (Äquivalenzen), Serie der „Géographies animales“ (tierische Geografien), Serie der „Sculptures fictions“ (fiktive Skulpturen), um sich letztlich intensiv in der In Situ-Arbeit zu entfalten, als Ergebnis zahlreicher Aufträge in Frankreich und im Ausland.
Er hat seine Arbeit in über 400 persönlichen und Gruppenausstellungen in 27 Ländern gezeigt. Seine Werke werden in zahlreichen Privatsammlungen präsentiert: Artothek von Angers, Artothek von Annecy, staatliches Finanzinstitut Caisse des Dépôts et Consignations (Paris), Nationale Stiftung zeitgenössischer Kunst (Fonds National d’Art Contemporain - Paris), Moderne Kunstmuseen FRAC Pays de Loire und FRAC Poitou-Charentes, Kunstgalerie L’Imagerie (Lannion), Kunstzentrum Centre d’Art du Crestet (Vaison la Romaine), Galerie Spectrum-Sotos (Saragossa, Spanien), Nationalmuseum für moderne Kunst (Musée National d’Art Moderne-Centre Pompidou) in Paris, Museum für Schöne Künste und Spitzenkunst (Musée des Beaux-Arts et de la Dentelle) in Calais, Museet for Fotokunst and Contemporary Art, Kunsthallen Brandts Klaedefabrik (Odense, Dänemark), Stadt Niort, Bühl Foundation (New-York, USA), Museum für Fotografie und Moderne Kunst (Charleroi, Belgien), EDF-Sammlung – Atomkraftwerk von Civaux, Sammlung Nei Liicht (Dudelange, Großherzogtum Luxemburg), Sammlung Centro de Artes Visuals, Encontros de Fotografia (Coimbra, Portugal), Chasanoff Collection, Fine Arts Museum (Houston, USA), Sammlung des Centro Galego de Artes da Imaxe (Santiago de Compostela, Spanien), Sammlung Centro de Arte y Naturaleza „Fundación Beulas“, (Huesca, Spanien), Artothek von Amiens, La Casa de la Imagen (Logroño, Spanien)….