Als Raum, in dem Poesie, Wissenschaft, Kunst und Spiritualität zusammenfließen, um das Leben zu feiern, ist der Garten eine Oase der Lebenskraft und der Gelassenheit. Wie ein Werk in ständiger Entwicklung ruft er tiefe Gefühle hervor, weckt alle Sinne und offenbart die komplexen Gesetze des Lebendigen. Wie auf einer Bühne sind die Jahreszeiten Akte in einem Tanz zwischen Wiedergeburt und Schlaf, Leben und Tod. Im Frühling brechen die hellgrünen Knospen wie Versprechen auf und verströmen ihre betörenden Düfte, während sich im Winter nichts mehr regt: Das Schauspiel verbirgt sich unter der Erde. Von Zyklus zu Zyklus bietet der Garten jedem eine Lektion in Philosophie und in der Kunst des Zusammenlebens.
GÄSTE
- Philippe Descola, Anthropologe und Ethnologe (Videointerview)
- Tahar Ben Jelloun, Schriftsteller, Dichter und Maler
- Sonia Feertchak, Schriftstellerin
- Arnaud Maurières, Landschaftsarchitekt
- Olga Kisseleva, Künstlerin
PROGRAMM