Es gibt Wörter, die in uns wie alte Echos, wie Erinnerungen an die Ahnen nachklingen: „Wald“ ist eines davon. Der Wald ist nicht nur eine Ansammlung von Bäumen, ein wimmelndes Ökosystem, eine grüne Lunge; er ist jener tiefe Ort der Vorstellungskraft und der Erinnerung, eine kulturelle Matrix, eine Grenze zwischen dem Bekannten und dem Unbekannten, ein Heiligtum der Andersartigkeit. Sein „Ruf“ lässt sich nicht auf eine Einladung reduzieren, die Natur wiederzuentdecken: Er ist, im stärksten Sinne, eine Erinnerung an die ursprüngliche Verbindung zwischen dem Menschen und der Welt des Waldes, eine zugleich materielle, symbolische und philosophische Verbindung.
GÄSTE
- Muriel Barbery, Schriftstellerin
- Francis Hallé, Botaniker und Biologe
Aus persönlichen Gründen muss Francis Hallé seine Teilnahme an den Gesprächen unter dem Baum leider absagen und bittet dafür um Entschuldigung. - Artémis Anest, Botanikerin, Ökologin und Evolutionsbiologin an der Universität Montpellier
- Ernst Zürcher, Forstingenieur, Doktor der Naturwissenschaften, Professor und Forscher im Bereich Holzwissenschaften
- Christian Lapie, Künstler