Aus kalibrierten Holzstämmen und zerzausten Zweigen berührt die Tür leicht den Boden. Als sei sie unter einem beharrlichen Blick erschienen, lädt sie ein, eine Schwelle zu überschreiten, die vom Sichtbaren zum Unsichtbaren, von der Betrachtung zum Handeln, von der Wirklichkeit zum Außergewöhnlichen führt. Seit mehr als fünfzehn Jahren empfängt die Domaine de Chaumont-sur-Loire Werke, die aus dem entstehen, was der Ort den Künstlern ins Ohr flüstert, Werke, die in situ erdacht und geschaffen werden, am Fuß der Bäume, in den Wäldchen, an einer Wegbiegung, an der Kreuzung der Äste… “Wunderbar!”, ruft der Besucher dann voller bewundernden Staunens aus, wie er es vor einem prächtigen Sonnenuntergang täte. In Chaumont-sur-Loire unterstreicht und erhöht die Kunst die Wunder der Natur und im selben Schwung das Glück zu sehen, zu entdecken, zu denken, zu atmen, sich berühren zu lassen…
GÄSTE
- Bertrand Vergely, Philosoph
- Étienne Klein, Physiker und Wissenschaftsphilosoph
- Jean-Hubert Martin, Kunsthistoriker, Konservator, Museumsdirektor und Ausstellungskurator
- Anne und Patrick Poirier, Künstler