Seit Menschengedenken ist die Menschheit von der Komplexität und der Vielfalt der lebendigen Welt fasziniert. Zunächst war dies der Glaube aller animistischen Religionen. Dann begaben sich Wissenschaftler und Philosophen auf eine schwindelerregende Suche, um das tiefe Wesen des Lebens zu verstehen und seine Geheimnisse zu ergründen. So entstand die Idee einer Einheit des Lebendigen. Ein Begriff, der in den Wissenschaften Wurzeln schlug und auch von der Philosophie, den esoterischen Lehren und der Poesie weiterentwickelt wurde, um die Bande zu erkunden, die alle Lebewesen miteinander verbinden.
GÄSTE
- Roberto Casati, Philosoph und Forschungsdirektor am CNRS
- Jean-Philippe Pierron, Philosoph
- Marc-André Selosse, Biologe mit Schwerpunkt Botanik und Mykologie
- Fabrice Hyber, Künstler